Neustadt

Infoveranstaltung zum Windpark gut besucht

14.11.2016

Die Wirtschafstbetriebe und enercity hatten in Neustadt den Genehmigungsantrag auf freiwilliger Basis vier Wochen öffentlich ausgelegt und so allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, Fragen und Hinweise an das Planungsteam zu formulieren. Es gingen weder Fragen noch Hinweise im Vorfeld ein, dennoch entschieden sich die Wirtschaftsbetriebe und enercity, die Veranstaltung durchzuführen. Der aktuelle Stand im Genehmigungsverfahren wurde erläutert und Fragen insbesondere zu dem Themen Schallschutz und Bürgerbeteiligung diskutiert.

 
 


Im Hinblick auf den geplanten Windpark in Esperke haben die Wirtschafts­betriebe Neustadt und enercity am 11. November Anwohner und politische Vertreter zu einem weiteren Gespräch in die Oase, Luttmersen, eingeladen.

Der Einladung folgten 30 Personen. Zuvor lag der Genehmigungsantrag vier Wochen bei den Wirtschafts­betrieben Neustadt öffentlich aus. In dieser Zeit konnten Fragen und Hinweise zum Genehmigungsantrag an das Planungsteam geschickt werden. Fragen wurden im Vorfeld der Veranstaltung nicht formuliert, enercity und die Wirtschaftsbetriebe entschieden, die Veranstaltung dennoch durchzuführen und über den aktuellen Stand zu berichten.

Matthias Rudloff, Leiter der Erneuerbaren Energien bei enercity, verdeutlichte, wie wichtig es vor dem Hintergrund des veränderten Erneuerbarer-Energien-Gesetz (EEG) sei, noch in diesem Jahr die Genehmigung für den Windpark zu erhalten. Der Genehmigungsexperte Wolfgang Domas erläuterte die unterschiedlichen Grenzziehungen für die Vorrangflächen Wind und den infolge dessen veränderten Standort eines Windrades. Schließlich sagte Thomas Reimann, Projektleiter Wirtschaftsbetriebe Neustadt, etwas zu dem Netzanschluss und antwortete in der folgenden Diskussion vor allem auf Fragen zum Thema Bürgerbeteiligung. Die häufig nachgefragten Konditionen der Bürgerbeteiligung könne man erst beantworten, „wenn wir die Genehmigung haben und wissen, ab wann der Windpark Erträge erzielt“, so Reimann. Neben der Bürgerbeteiligung ging es vor allem um durch Schall bedingte Beeinträchtigungen. enercity erklärte, dass die Grenzwerte im Bereich Hope und Hope Bahnhof sogar deutlich unterschritten würden.

Der Windpark Esperke soll im zweiten Halbjahr 2017 mit der Stromerzeugung starten. Die Genehmigung vorausgesetzt, werden enercity drei und die Wirtschaftsbetriebe Neustadt zwei Anlagen des Windparks betreiben. Die Wirtschaftsbetriebe wollen für ihre Anlagen eine finanzielle Bürgerbeteiligung anbieten. Mit jährlich mehr als 40 Millionen geplanten Kilowatt­stunden Strom, würde der Windpark 18.500 Haushalte mit Strom beliefern.


Informationsveranstaltung zum geplanten Windparkzoom
 
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